
Einer der beliebtesten Algenfresser ist der Antennenwels.
Das Männchen mit seinen "Antennen" kann gut vom Weibchen unterschieden werden. Der Wels liebt ein gut dekoriertes Aquarium wo er viele Versteckmöglichkeiten wie Holzwurzeln findet. Hier kann er sich tagsüber verstecken. In der Nacht geht dieser Wels dann oft auf Futtersuche, wo er junge Algen von Wurzeln und Pflanzen abraspelt. Um so jünger das Tier - um so fleißiger ist dieser bei der Futtersuche und Algenvertilgung.
Der Wels hat mit seinem Saugmaul eine enorme Kraft, so das leider auch einige Pflanzenarten in kürzester Zeit Löcher bekommen können.
So kann ein Wels innerhalb kurzer Zeit ein großen Schaden an den Pflanzen verursachen.
Hat sich ein Paar gefunden und alle Wasserparameter stimmen, kommt es sehr oft zu den ersten Zuchterfolgen.
Das Weibchen legt bis zu 50 Eier und mehr in das Gelege ab.
Als Ablaichhilfe dienen oft Kokosnussschalen wo die Eier gerne Abgelegt werden.
Deutlich sind beim Männchen die "Antennen" zu erkennen.
Antennenwelseier kurz nach dem Ablaichen.
Das Männchen bewacht das Gelege vor Fressfeinden, so das selbst größere Fische es schwer haben an die Eier zu kommen. Durch zufächern von sauerstoffhaltigem Wasser, werden die Eier mit lebenswichtigem Sauerstoff versorgt. Auch nach der Geburt der jungen Welse, bleibt das Männchen noch immer in der Nähe der Jungtiere. Erst wenn die "Welsbabys" eine bestimmte Größe erreicht haben, und sich im Aquarium frei bewegen können, verlässt der "Vater" die Brutstätte.
Hier mal ein kleines Video
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(QUICK TIME 5,14 MB)