DIE PARADIESSCHNECKE

(c) by Holger Scheben

Die Marisa cornuarietis oder auch Paradiesschnecke genannt, gehört zu der Familie der Apfelschnecken. Beheimatet ist dieses Tier in Norden Südamerikas und Mittelamerika. Diese bis 5 cm groß werdende Schnecke ist sehr pflegeleicht. Beim Kauf sollte man nur bedenken, dass diese Tiere einen ungeheuren Appetit auf Pflanzen haben. Sie können innerhalb von kurzer Zeit eine Wasserpflanze bis auf die Wurzeln auffressen. Ich halte diese Schnecke, in meinem Garnelenaquarium. Da hier überwiegend nur pflanzliches Futter und Algen gefüttert werden,  kann die Schnecke keinen allzu großen Schaden anrichten. Gurken, Tomaten, Salat aber auch Fischfutter wie Artemia und Flockenfutter stehen auf der Speisekarte diesen außergewöhnlichen Tiere.

Das Geschlecht der Tiere kann man sehr gut erkennen. Das Männchen besitzt einen runden Gehäuseeingang, beim Weibchen ist dieser eher oval. Treffen beide Geschlechter zusammen, legt das Weibchen geleeartige Leichbälle die wie Weintrauben herunterhängen.

In diesen Leichbällen entwickeln sich die Jungschnecken.

Nach 2-3 Wochen schlüpfen die Tiere und fangen sofort an Nahrung aufzunehmen.

 

Hier auf dem Bild erkennt man schon die Paradiesschnecke die sich noch in der Eihülle befindet.

Hier sieht man eine Paradiesschnecke kurz nach dem Schlüpfen auf der Futtersuche.

 

Hier mal ein kleines Video

(Ein Fenster wird sich je nachdem wie schnell Ihre Internetverbindung ist öffnen. Anschließend können Sie sich das Video herunterladen. Zum offnen benötigen Sie WinZip, WinRar oder WinAce)

(QUICK TIME (ZIP) 4,5 MB)